Montag, 6. Juni 2011

Kinderkrankheiten

sollte frau vermeiden. Leider habe ich als Tante gelegentlich mit ansteckungswilligen Nichten zu tun, die sich an Verbreitungsherden (Kindergarten) tummeln. Gestern lag ich dann plötzlich mit Ringelröteln flach, super. Glaubte ich das Thema Röteln doch bereits mit eigener Kindheitserkrankung abgehakt zu haben. Da ich im öffentlichen Dienst arbeite und Kontakt zu vielen Menschen habe, hat mein Doc mich aus dem Verkehr gezogen. Und so schlaffe ich nun zu Hause ab. Pillen gibts dagegen nicht, nur Abwarten hilft.

Warte...warte...warte...ab...ab...ab...

Samstag, 28. Mai 2011

50...na und?!

Seit 28 Tagen...bin ich 50. Bisher habe ich über das halbe Jahrhundert noch nicht so recht nachgedacht. Als Pragmatikerin nehme ich die Zahl zu Kenntnis, ändert sie doch nichts an meinem Befinden.
Es ist nicht unmöglich, dieselbe Zahl noch einmal zu erreichen, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Am Anfang unseres Lebens können wir nicht sprechen und laufen und haben weder Haare noch Zähne. Mit 100 noch eigene Zähne zu haben ist sicher ein Traum, ein paar Haare werden wohl übrigbleiben (ansonsten gibt es Perücken, Hüte oder den Mut zur Glatze). Über alles andere will ich heute nicht spekulieren.

Es war ein schöner Geburtstag mit Familie und Freundinnen, einer wahren "Kuchenschlacht" (7 Stück standen zum Verzehr bereit) inmitten blühender Apfelbäume und gleich am nächsten Tag den Abflug in den Urlaub. Perfekt!

Nach meiner Rückkehr in den Arbeitsalltag begrüßten mich die 50er mit "Willkommen im Club!", andere nahmen erstaunt zur Kenntnis, dass ich schon so "alt" bin. So erwachsen...aber keine Panik, auch immer noch so verrückt wie vorher! Und das ist gut so.

Dienstag, 12. April 2011

Der Lenz ist da...

frau nennt ihn auch Frühling und er fühlt sich guuuuuuut an!

Passend zur erwärmten Luft habe ich mir radikal die Haare kürzen lassen, damit die Sonne auch an die Haarwurzeln kommt, grins. Der Grund liegt im bevorstehenden Farbwechsel - schließlich ist bald Ostern, grinsegrins.
Nach gut einem Jahr als Black Beauty kehre ich nun zu meinen nördlichen Farben zurück. Leider kann frau nicht so plötzlich von dunkel auf hell gehen wie umgekehrt, jedenfalls nicht ohne die Haargesundheit zu riskieren. Also beginne ich mit Strähnen und arbeite mich dann langsam vor...oder zurück.

Die auffallenden Farben - also pink und lila - verwende ich dann lieber bei den Eiern...

Freitag, 21. Januar 2011

Schneealarm

Hohoho, es ist wieder soweit - der Winter schlägt zurück! Die Flocken werden größer, die Falldichte nimmt zu - der Rasen sieht schon weiss aus. Nicht, dass ich heute noch Schnee fegen muß????
Obwohl, ich will ja nirgendwohin fahren, sondern bleibe ruhig zu Hause. Also kann die Garage ruhig einschneien.

Sonntag, 16. Januar 2011

Läckärrrr

Heute war ich zu einem leckeren Frühstück eingeladen - nachträglich geburtstagshalber. Mit einem Glas Sekt für den Kreislauf klappt so ein Start in den Sonnentag (ansatzweise) nochmal so gut, dazu gab es Rühr- oder/und gekochtes Ei, Lachs und anderen Fisch, Krabben, Schinken und Speck, Käääse, Obstsalat, natürlich Marmelade und Honig und Nußcreme und Brötchen...Kaffee, Tee und O-Saft sowie Milch. Na, habe ich euch jetzt genug den Mund wässrig gemacht?

Nun bin ich gut gesättigt in meinen vier Wänden und kann mir über die restliche Sonntagsgestaltung Gedanken machen. Oder mich treiben lassen...

Samstag, 15. Januar 2011

Göttlich in Schlappen...

Ich schwebe nicht gerade durch die heiligen Hallen meines Arbeitspalastes, grins, aber es geht sich von Tag zu Tag etwas besser.

Apropos Palast - "wir" sind undicht. Das Tauwetterwasser floss leider auch in unsere Kellerräume. Natürlich ist das kein Vergleich mit den Katastrophenüberschwemmungen bei uns am Rhein oder an der Mosel und in Down under, wo wirklich Land unter angesagt ist. Die gequälte Natur schlägt erbarmungslos zurück.

Unsere Bürobesatzung ist sich übrigens erkrankungstechnisch ziemlich einig - eine humpelt nach überstandener Meniskus-OP, eine wartet auf ihre Knie-irgendein-Band-Schnippel-OP und meinereine hütet die göttliche Ferse...wenn das nicht Team-Geist ist, dann weiß ich auch nicht!

Freitag, 7. Januar 2011

Ab auf die Bank...

Heute war ich in der Apotheke meines Vertrauens und fragte nach einer Salbe für meine Achillessehne. ""Noch akut oder schon chronisch?" lautete die Gegenfrage. Da ich erst gut eine Woche humpele, fiel ich wohl in die Kategorie "akut". Die kompetente Dame zog dann gleich vom Leder, dass ich, wenn ich Fußballerin wäre, jetzt auf der Bank sitzen müßte - bis die Reizung weg wäre. Also so ca. 6 Wochen. Boaheyyyyy...
Wir NichtfußballerInnen tun natürlich so, als würden die strikten Sportlerregeln für uns nicht gelten und bewegen uns weiter, bis das Leiden chronisch ist. Nach ihrer Meinung hätte mein Arzt mich krankschreiben müssen. (Hätte mein Doc vielleicht auch getan, wenn er nicht genau wüßte, dass ich workoholic bin...)
Also soll ich gefälligst die Füße auf den Tisch legen und nichts tun, was meine Sehne belastet. Ausnahme: Gang zum WC und ins Bett. Nur dann könnte es was werden mit der Heilung.
Ah ja...und wer erledigt meinen kleinen verlotterten Haushalt und bringt mir Speisen und Getränke usw.???
Ziemlich kleinlaut ob der tollen Aussichten wanderte ich heimwärts und übte mich im Nichtstun...ist schwierig in einer Singlebutze.

Dienstag, 4. Januar 2011

Ziemlich gereizt

sind Teile von mir. Hohoho, das neue Jahr ist jung und schon droht Ärger?
Es ist ein Erbe des alten Jahres.
Seit einer Woche hinke ich mehr oder weniger gut durch die Gegend. Heute war ich beim Hausarzt meines Vertrauens, der nach einigen Verdrehungen meiner Füße schnell diagnostizieren konnte, dass meine rechte Achillessehne ziemlich gereizt ist. Wahrscheinlich vom Dauertragen der schweren Winterstiefel. Auch wenn sie sich bequem und natürlich warm anfühlen, sind sie nicht unbedingt gut für die armen Füße und alles, was sie tragen müssen.
"Dürfen Sie auf Arbeit Schlappen tragen?" fragte er. "Ich darf alles tragen - Hauptsache, ich komme arbeiten", lautete meine Antwort.
Also werde ich morgen wahrscheinlich Eisfüße auf Arbeit haben, dafür aber etwas Gutes für Achilles tun. Und irgendwann wieder normal gehen können.
PS: Stellt Euch den Schaden vor, wenn ich regelmäßige
Peeptoesträgerin geworden wäre...

Sonntag, 2. Januar 2011

Projektarbeit

Wenn ich auf Arbeit zu einer solchen verdonnert werde, muss ich erstmal einen Antrag stellen und dann jede Menge Berichte abliefern. Heimische Projektarbeiten - auch die ohne Zement und Mörtel - müssen einfach nur begonnen und abgeschlossen werden.

Meine Aktion am zweiten Tag des Jahres - ich habe alle asbachuralten Kosmetika aus dem Badetempel (Marke Miniatur) entsorgt. Und dazu alles, was bleiben soll, mal wieder schön sortiert. Damit frau nicht den Überblick verliert...Interessant, was unsereine so alles aufhebt.

Das allerälteste Schätzchen war Tigerbalsam, gekauft im Jahre 1982 in Prag. Er hat oft gute Dienste geleistet bei Kopf- und anderen Schmerzen, aber nun traue ich ihm doch keine Wirkkräfte mehr zu. Also weg damit!

Mein Müll duftet guuuuuuut....

Freitag, 31. Dezember 2010

Tauwetter mit Nebel

Heute heißt es Augen auf,wenn frau das Haus verläßt. Die Gehsteige sind zum Teil a....glatt, weil gewisse Leute nicht gestreut haben. Wenn die Schneemassen so unverhofft schmelzen, kann das Wasser nicht zu den zugeschobenen Gullys durchdringen. So wird uns die Matschpampe noch einige Zeit Freude bereiten...

Also, tanzt mit Vorsicht ins Neue Jahr!

Dienstag, 16. November 2010

Charlotta und die Peeptoes

Frau hat ja manchmal merkwürdige Anwandlungen. Letztens bestellte ich mir ein paar superduperhohe Heels Marke Peeptoe, also Pumps mit Guckloch für eine oder mehr Zehen. Ich wußte genau, daß ich sie vermutlich nicht behalten würde, zumal es sie nicht in meiner Größe gab - lieferbar nur bis 41. Aber ich wollte einfach mal den Höhenflug testen.
Wie fühlt sich so ein Star damit auf dem roten Teppich?

In der beigelegten Gebrauchanweisung stand, dass frau sie nur auf Teppichboden probieren dürfe, da sie im Falle von Gebrauchsspuren (Kopfsteinpflaster ...hohoho) nicht zurückgenommen werden könnten.
Da ich keinen roten Teppich habe, probierte ich sie auf meinem Laminat an. Zwölf Höhenzentimeter strecken ungemein, aber wie komme ich von der Stelle? Die Schuhe sind leider so eng, dass ich nichtmal auf den Ballen laufen kann.
Also bräuchte ich einen Leibwächter, der mich ständig trägt, wenn ich die Peeptoes trage.

Die hohen Treter werden säuberlich eingepackt ohne Gebrauchsspuren zurückgeschickt. Solange ich kein Star werde, brauche ich so etwas nie wieder anzihen, jippiiiiiieeeeeeeeeee!!!

PS: Ein herzliches Dankeschön von meinen Füßen!

Montag, 1. November 2010

Tanz zu Halloween

Die dienstälteste Disco von Tucanville hat einen neuen Namen und neue Besitzer. Gestern war Ü-30-Party angesagt und meine Freundin und ich stürtzten uns nicht zu früh (22.15 Uhr) ins Getümmel. Am Eingang standen gleich zwei große Security-Männer - die uns freundlich hereinbaten. Raus wär ja auch geschäftsschädigend.
Gut zu wissen, dass da jemand ein wachsames Auge auf das Partyvolk hat. Ich denke da nur an die k.o.-Tropfen-Widerlinge...
Die Räumlichkeiten waren gruselig dekoriert, ganz wie es die Halloween-Nacht erfordert. Für Leute mit Spinnenphobie war sicher das Monsterexemplar über der Tanzfläche ein zusätzlicher Adrenalinkick.
Gut zwei Stunden waren wir auf "Abzappelkurs" im immer dichter werdenden Getümmel auf der Tanzfläche. Dann forderten die dünner werdende Luft (Nebelkanonenbeschuss) und die Hammerdröhnlautstärke ihren Tribut - wir machten uns auf den Heimweg.
Ich habe den Verdacht, dass die Hörgeräteindustrie DJ's sponsert, um mehr Kunden zu bekommen. Das Rauschen in meinen Ohren hielt noch eine ganze Weile an...aber heute ist zum Glück wieder alles okay!

Kleine Gespenster waren gestern übrigens nicht zu sehen. Also bleibt mehr Schokolade für mich. Es sei denn, die Oller-Hilgesmann-Sänger tauchen heute Abend auf.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Süsses oder...

Ich bin sehr gespannt, wann mehr Süßigkeiten hortende Kinder unterwegs sind - heute zu Halloween oder morgen zu Allerheiligen (alte Tradition in dieser Stadt, die Kinder singen dann auf Platt das Oller-Hilgesmann-Lied). Für alle Fälle habe ich ein paar Schokoriegel gekauft, obwohl die Klingeln von Mehrparteienhäusern eher selten betätigt werden, so die Erfahrung der letzten Jahre.

Gestern im Supermarkt hörte ich Teile eines Gespräches mit, in dem es um Halloween ging. "Da machen wir einfach nicht auf, was geht uns der Ami-Quatsch an!"
Auch wenn Halloween Wurzeln in Europa hat, verdanken wir den Vermarktungsboom wirklich den US-Amerikanern. Dass es Kindern Spaß macht, sich zu verkleiden, sei ihnen gegönnt - genauso den Erwachsenen das Vergnügen an Gruselfilmen.

Also - wenn es schon an der Haustür klingelt, dann soll doch bitte ein knackiger Vampir dastehen, der mir die Nacht versüsst...

Freitag, 22. Oktober 2010

Mein neues altes

analogeres Leben fühlt sich noch etwas fremd an. Die dummen Facebooker haben meine Abmeldefrist verlängert, als ich heute nachsehen wollte, ob sie mich bzw. mein virtuelles Ich wirklich gelöscht haben. Mit Datenschutz haben die wirklich nicht viel am Hut.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Alles wird Jod

Gestern war ich beim kleinen Vampir - ein wenig Blut abzapfen zur Überprüfung der Schilddrüsenwerte. Ich neige zum Unterfunktionieren, was das angeht - ein prima Erklärung für Müdigkeit und Gewichtszunahme. Deswegen werfe ich seit über einem Jahr Jodtabletten ein, denn mit der normalen Nahrung (Fisch und Jodsalz lassen sich nunmal nicht in der erforderlichen Menge vertilgen) kann ich das "Unheil" nicht aufhalten. Ultraschalltechnisch waren keine Knoten zu erkennen (SUPER!!!) und heute habe ich erfahren, daß auch sonst alles gut ist. Also werde ich brav weiter meine Jodpillen schlucken, damit das so bleibt und ich nicht müder und dicker als nötig werde...

Samstag, 9. Oktober 2010

Raus

Heute morgen habe ich beim Juwelenzerknallerspiel im vielverbreiteten Gesichtsbuchnetzwerk 1.000.000 Spielcoins gewonnen. Dank tabletteneingeschränkter Motorik konnte ich die prachtvollen virtuellen Klein- und Großkaräter nicht in gewohnter Geschwindigkeit zum Platzen bringen.
Aber auch ohne Pillen (ich kuriere gerade einen Hexenschuß aus) war ich dieses Netzwerks müde. Ich wollte auch nicht warten, bis ich die Million Spielknete verballert hatte. Also habe ich mich kurzentschlossen auf den Abmeldebutton begeben und mich rausgeschmissen.

Natürlich geht so eine Abmeldung nicht so fix wie in anderen Netzwerken, aber wenn ich innerhalb von 14 Tagen nicht rückfällig werde, bin ich eine Ex-Face-Bookerin. Amen - oder was sagen Heiden in diesem Fall?!?

Dienstag, 3. August 2010

Rosarot

Eine Kollegin von mir konnte sich heute wie ein kleines Mädchen fühlen, aus Anlass ihres 25jährigen Betriebsjubeljums hatten wir ihren Schreibtisch mit einem rosaroten Organzatuch abgedeckt und auch sonst noch ein paar dekorative Gesichtspunkte verteilt. Durch den Stoff war sogar die Bedienung des PCs möglich! Natürlich nicht den ganzen Tag, ewig alles rosarot zu sehen war für sie doch anstrengender als gedacht.
Aber wenn der Job nun gar zu trist wird, kann sie sich in der rosa Wolke verstecken...

Samstag, 3. Juli 2010

Schon wieder nur

halbrichtig getippt, 4 Tore für unsere Männer war ja goldrichtig, aber die erwartete Gegenwehr ist ausgeblieben. Okay, also ein Gummipunkt für die Statistik.

Das Schmelzwetter für Füllige ist gerade gewittertechnisch unterbrochen worden, da kann ich nachher meine Wohnung gut lüften...yippie...30 Grad Innentemperatur sind doch etwas viel, oder? Isch abe eine ungedämmte Dachwohnung und mein Vermieter scheut Investitionen.

Wenn der Klimawechsel sich festnistet, muß ich vielleicht über einen Wohnungswechsel nachdenken.

Dienstag, 29. Juni 2010

So muß sich Schokolade

fühlen, wenn sie schmilzt...Wie sagte eine Kundin diese Woche? Es ist Schmelzwetter für Dicke! Wenn das Abnehmen so einfach wäre...holladiediätfee!

Mein Büro ist eisgekühlt dank Klimaanlage, und draußen brütet nun endlich der erwartete Sommer vor sich hin.

Deutschland ist noch wmtechnisch dabei, und so gehört schwarzrotgold zum Straßenbild, wohin frau auch kommt, geht oder fährt. Auch der Tucan hat eine Vuvuzela bekommen und wurde gleich von Teenies ermahnt, dass diese doch verboten wären. Die grüne Jugend erzieht also jetzt die reifere Jugend, cool...So stirbt gutes Benehmen nicht aus, grins.

Oh, es tutet auf den Straßen, die Abendpartie ist entschieden. Und ich habe heute nur danebengetippt...

Dienstag, 22. Juni 2010

Sitzfleisch

war heute vonnöten von 10-17:30 Uhr, auweia. Sowas kommt zum Glück nicht jeden Tag vor, auch wenn ich eine Papiertigerin bin.

Manche Fußballmannschaften können nach dem WM-Aus ebenfalls ihre Kehrseite pflegen oder den Kontakt zu ihrem Trainer oder ihrem Publikum oder ihrem Präsidenten.

Bei uns auf Arbeit läuft ein Tippspiel, bei dem ich in den ersten Tagen den letzten Platz fest gebucht hatte. Momentan liegen zwei andere mit ihren Spielergebnisprognosen noch mehr daneben als ich. Partiell betrachtet hatte ich manchmal das halbe Ergebnis richtig geraten, aber Halbheiten zählen ja nicht, nicht wahr?

Warum ich so scharf auf den letzten Platz bin ? Da gibt es einen Trostpreis. Wenn schon schlecht raten, dann richtig!