Samstag, 19. Dezember 2009
Normalerweise schlafe ich
Tagsüber erwärmte sich die Welt dank der Sonne zunächst auf 12 Grad Minus, als ich von Tucanville nach Hamm zu meiner Verwandtschaft fuhr. Später waren es sogar nur 10 Grad Minus, super. Mein Onkel meinte scherzhaft, wieso alle von Klimaerwärmung reden, wenn wir solche Minusgrade bekommen.
Abends vor der Rückfahrt mußte ich natürlich die Scheiben freikratzen und habe am Anfang der Fahrt meine Fingerspitzen trotz Handschuhen nicht mehr gespürt.Also Heizung auf volle Pulle, und immer mal mit links oder rechts ans Lenkrad geklopft, bis ich wieder Gefühl in den Fingerspitzen hatte.
Die inzwischen wieder 14 Grad Minus habe ich dann benutzt, um den Inhalt meines Gefrierfachs auf den Balkon zu legen und den Kühlschrank abzutauen. So oft sackt das Thermometer in unseren Breitengraden ja wirklich nicht so tief nach unten.
Bevor ich schlafen gehe - diesmal mit einer Decke mehr - werde ich alles wieder in den Gefrierschrank zurückräumen.
Gut, daß Benzinautos erst ab Minus 66 Grad streiken...
Sonntag, 13. Dezember 2009
Kriechkälte
Wir drehten die erste Runde, um festzustellen, was für ein Abendbrotangebot uns erwartete und entschieden uns dann für gebrutzelte Champignons und Blumenkohl (meine Freundin) und Pizza Hawaii (ich). Anschließend gab es einen Punsch mit Tequila-Schuß und danach einen Kirschglühwein. Schließlich muß frau sich ja durchwärmen.
Nach diesem Menü war ich pappsatt...mein Magen muß sich in den letzten Wochen verkleinert haben, denn bei der Weihnachtsfeier am Freitag habe ich auch schon geschwächelt.
Ab 20.00 Uhr gab es Weihnachtsjazz mit Bianca Schomburg. Wir standen weit genug weg, um alles gut zu hören und keinen Trommelfellschaden zu nehmen. Irgenwie wird ja immer alles ganz laut aufgedreht, damit auch noch die schwerhörig werden, die es im Moment noch nicht sind.
Als die dreiköpfige Truppe ihre Glühweinpause machte, haben wir uns nach Hause begeben - wenn frau so steht, kriecht einem die Kälte doch in die nicht mehr so jugendfrischen Knochen.
Samstag, 12. Dezember 2009
Schrumpft das Hirn mit?
Das Dumme an der Sache ist, daß ich dies nicht mit meinen blonden Haaren entschuldigen kann, denn die sind ja jetzt schwarz, gg*
Erst habe das nur ich gemerkt, jetzt bekommen auch meine Kollegen die Folgen meiner Nahrungseinsparung zu spüren. Will heißen, sie müssen länger auf manche Antworten warten oder ihre Frage umformulieren.
Also ist die (satirische) Alternative dick und schlau oder dünn und doof?
Ich bin sehr gespannt, wie sich das weiterentwickelt!(grinsganzbreit...)
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Hast Du die Heizung verlegt?
Ich schlage nur eine Schneise in den Charlotta-Dschungel, damit die Herren die kleinen Röhrchen finden können, die sie zum Einsammeln gern haben.
Manchmal denke ich, ich wäre perfekter als Mann - die lassen doch auch so gern Sachen herumliegen. Weil man sie sowieso wieder braucht. Und warum dann Energie verschwenden mit unnötigem Aufräumen.
Das ist die Lösung meiner Probleme - ich bin eigentlich ein Mann! Ups...
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Da habe ich doch
Nicht, daß ich im Kopf eine tickende Waage hätte oder so...ich hatte ihn nur vergessen, das ist alles.
Schokoladendemenz...gg*
Die gute Nachricht für die unordentliche Charlotta stand heute im Hausflur - Wasser- und Heizungsableser kommen erst am 17. Dezember, da habe ich noch viel Zeit, um das äußere Chaos zu bändigen.
Das innere bleibt natürlich...
Samstag, 28. November 2009
Früher
Bedauerlicherweise gilt dies "Nichtdrücken" vor allem für Strätsch-Hosen. Die normalstoffigen Sommerhosen ohne Dehnfaktor, die frau natürlichweise nur bei sommerlichen Temperaturen trägt, hätten mir schon eher die rote Karte gezeigt.
Nun habe ich endlich die Tendenz zur 80-Kilo-Minus-Marke. Ich weiß natürlich, daß es in der Adventszeit sehr schwierig werden wird, den Trend beizubehalten. Schließlich werde ich Kekse backen und auch essen. Nur eben nicht sooooviel wie letztes Jahr.
Dienstag, 24. November 2009
Wer nicht hören kann,
Nach immer schlimmer werdendem Hörverlust dachte ich an Tinnitus, Hörsturz oder späte Discolautstärker-Rache. Dabei war die Lösung so simpel - dicke Dreckschicht auf beiden Trommelfellen. Da kann frau nunmal nicht selber reinschauen, sondern braucht die professionelle Hilfe ihres kundigen Hausarztes.
Selbstverständlich habe ich mich herzlich für mein wiedergewonnenes und sehr geschärftes Gehör bedankt.
Natürlich ist es kein Wunder, wenn bei all dem Hörmüll, der uns überflutet, sich etwas davon zementiert...Wie überall im Leben kommt es auf die Qualität an - also öfter mal weghören ist mein Vorschlag und Finger weg von Wattestäbchen in Innenohrgängen!!!
Donnerstag, 19. November 2009
Relaxen
Wir brauchen nur die Wohlfühlgarderobe und vielleicht etwas zum Lesen mitnehmen, für alles andere ist vorgesorgt.
Yippieeeeeeeeeeeee!
Die zweiten Geschenke
Die dritten Geschenke sind bestellt - weitere Kalender - von einem anderen Anbieter, bei dem das Hochladen der Fotos wesentlich schneller vonstatten ging.
Montag, 16. November 2009
Wenn der Zuckerguß
Es wird also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch Zucker an Jugendliche unter 16 Jahren nicht mehr verkauft werden darf, gg*
Das wird ein asketisches Jugendleben - keine Zigaretten, kein Alkohol, keine Süßigkeiten, kein Sonnenstudio, keine Limonaden... und jede Menge verrückter unterzuckerter Gedanken!
Freitag, 13. November 2009
Die Schokoladeneinsparung
Mal sehen, ob ich dieses Jahr noch dauerhaft unter die 80-Kilo-Marke komme, an einem Morgen lachte mir die Waage schon mit einer 79,6 zu. Jippie!
Samstag, 31. Oktober 2009
Die ersten Geschenke
Allein das Bestellen eines Wandkalenders mit eigenen Fotos hat wegen des lahm.....igen Hochladens der Bilder über vier Stunden gedauert! Ich weiß ja, daß die Schweiz nicht gerade einen Steinwurf von mir entfernt ist, aber daß der Datenstrom so gemütlich die Berge hochkriechen muss...
Naja, ich habe mir nebenbei einen Märchenfilm angesehen (eine Dosis Happy-End für die Woche) und hoffe nun, daß das Endergebnis der gebrauchten Zeit gerecht wird.
Beim Einkaufen von Gebäckdosen wurde ich gestern Zeugin, wie ein Ausländer, dessen Aufenthaltsgenehmigung ablief, von zwei Beamten kontrolliert wurde, ob er in dem Laden auch nichts geklaut hatte. Manche decken sich wohl noch mit Beutestücken ein, bevor sie unsere Konsumwelt verlassen müssen. Schade, daß dann alle unter Generalverdacht fallen...
Montag, 26. Oktober 2009
Gefunden
Es ist eine Weile her, daß ich ernsthaft über mich nachgedacht habe. Im Moment sammle ich eher Informationen unterschiedlichster Art im Netz und in Zeitschriften - über die unvermeidlichen Wechseljahre mit ihren Folgeerscheinungen, über Multitasking, über die Ursachen und die Folgen einer molligen Existenz, über das unordentliche Gefühl Liebe...darüber, daß die Briten das Kommunismus-Experiment besser durchgeführt hätten (nur ein Gedankensplitter aus dem genialen Buch von Bill Bryson: "Reif für die Insel")...über die Freiheit nach dem Fall der Mauer...und so dies und das.
Ich habe noch kein Drehbuch für die Zukunft geschrieben...als undiszipliniertes, dem Käfig entronnenes Nordlicht staune ich dagegen manchmal, wie die Vergangenheit verschwimmt. Die guten alten Zeiten...
Jetzt kommt das Geräusch einer gekrätschten Schallplatte...waren alte Zeiten je gut?
Freitag, 23. Oktober 2009
Meine zwei Souvenirkilos
Gestern habe ich mal so aus Neugier im Internet gestöbert zum pstpstunwortdiät. Da gab es tatsächlich eine Anzeige, in der ein Pflaster beworben wurde, welches das Fett einfach so weg...transferiert. Natürlich wurden Nebenwirkungen nicht erwähnt und natürlich gab es zustimmende Kommentare von Frauen, die das Wunderpflaster erfolgreich getestet und trotz Chips- und Schokofutterei abgenommen hatten. Beängstigend war der Gedanke, daß frau direkt an der Pflasterklebestelle abnehmen sollte. Verwandelt sich frau dann im Extremfall in einen Schweizer Käse???
Als zweites geriet ich an ein Gel, dem dieselbe Wunderwirkung nachgesagt wurde. Also nicht das Löcherstadium, sondern der immense Gewichtsverlust.
Ich bin da sehrsehrsehrsehr skeptisch, auch wenn fünf Kilo pro Woche nicht übel wären...aber zu radikal, ich weiß.
Als drittes landete ich auf der Webseite eines Diätcoaches. Ich gab Größe und Gewicht an - also 1,70m und gerundet 82 Kilo - und bekam eine niederschmetternde Zielsetzung: ich sollte mich auf 62 Kilo runterhungern!
Dieses Gewicht hatte ich irgendwann mal in meiner Wachstumsphase mit ca. 12 Jahren oder so...Bis Weihnachten bestand das Ultimatum darin, 12 Kilo abzuwerfen. Für eine gewisse monatliche Gebühr wollte man mich mit aller Kraft dabei unterstützen. Mit Wegschneiden könnte ich das gesteckte Ziel erfüllen...
Nummer vier auf meiner Liste war der Brigitte-Coach, der mich aber das Kilo-Verlust-Ziel selbst bestimmen ließ. Natürlich muß frau für die Unterstützung ebenso zahlen...nichts ist umsonst, außer der eigene Wille und ein großer Haufen Selbstdisziplin.
Disziplin...ich wußte doch, daß ich den Haken schon kenne...
Ich bleibe vorläufig bei der Schokoeinsparvariante und werde garantiert nicht pflastern oder gelen, versprochen.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Muuuuus
Also habe ich mich mit Äpfeln und Pflaumen eingedeckt und wirklich das allererste Mal in meinem Leben selbst Pflaumenmus gekocht. Mal eben ins Internet geschaut und mich für die Backofenvariante entschieden - spart das Umrühren.
1,5 Kilo entsteinen und kleinschneiden, wahlweise pürieren (ich nicht) und mit 400 Gramm Rohrzucker erstmal Saft ziehen lassen und dann mit Zimt & Co. im Backofen bei 150 Grad "arbeiten" lassen.
Am ersten Abend blubberten die Pflaumen munter vor sich hin, entwickelten aber noch nicht so den rechten Mus-Charakter. Also gestern Abend Fortsetzung und siehe da - nun habe ich anderthalb Gläser Pflaumenmus zum Vertilgen.
Geht doch.
Anmerkung an mich selbst: das nächste Mal die Zuckermenge etwas reduzieren.
Die Quitten hängen übrigens noch am Baum, da ist der Reifungsprozeß noch nicht abgeschlossen.
Montag, 12. Oktober 2009
Wer lesen kann,
Für den letzen Freitag ist es nun zu spät, sich zu verabreden und für den kommenden auch, da ich da nach Tucancity reise.
Da war auch noch so eine Erfindung namens Telefon, wenn ich mich nicht irre...Wer denken kann, hat noch mehr Vorteile, schmunzel.
Irgendwo, irgendwie, irgendwann werden wir uns gewiß treffen. Nur nicht diese Woche.
Samstag, 10. Oktober 2009
Schubladentour 3
Es ist übrigens leider wissenschaftlich erwiesen, daß die im Alter einsetzende natürliche Brustvergrößerung mit der Einlagerung von Fett zu tun hat.
Andere Frauen lassen sich ihre Oberweite bereits in Teenagertagen künstlich vergrößern, ich hätte nichts gegen Größe A einzuwenden. In der Größe gibt es nämlich viel hübschere BHs oder frau kann ganz ohne gehen, und zwar ohne daß es auffällt....nicht wahr? In meinem Mittelalter macht sich doch schon die Schwerkraft bemerkbar.
Ich gehöre übrigens zur der bügelfreien Fraktion - ich kann kneifende Metallteile nicht ausstehen, und Druckstellen im Altweiberfett sind wahrlich kein Vergnügen...
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Schubladentour 2
Es ist mir also immer noch ernst mit der Aufräumerei. Solche Anfälle muß frau ausnutzen solange sie dauern.
Natürlich esse ich nicht alles auf einmal, schließlich bin ich außerdem dabei diätlos die Souvenirkilos der letzten drei Urlaube anzugreifen.
Aus Griechenland kam ich mit einem Kampfgewicht von 83,5 kg zurück! Obwohl mir diese Kilos keiner glaubt - alle meinen, ich müßte viel leichter sein??? - sind sie dennoch da. Ich kann mich nicht damit herausreden, daß die Waage falsch geht, da ich es an meinen Klamotten merke.
Wie diätlos geht? An dem Teil meines Plans arbeite ich noch, da ich sofort einen Mordshunger bekomme, wenn ich das Wort Diät auch nur lese oder höre.
Aber es steht geschrieben, daß Übergewicht in engem Zusammenhang mit zuviel Sammelei steht. Auf zur nächsten Schublade!
Sonntag, 4. Oktober 2009
Schubladentour 1
Eine Schublade war nicht wirklich dabei, aber der Badschrank hat reichlich Fächer und damit Möglichkeiten, Kosmetika aller Art zu horten - in meinem Fall weniger Schminkutensilien als vielmehr Bodylotions, Öle, Cremes für die Füße, die Hände...
Neuerdings (hahaha) haben ja die Kosmetikprodukte ein Symbol, das darüber aufklärt, wie lange die Creme/Paste/etc. nach Öffnen haltbar ist. Ich entdeckte auch noch Schätzchen ohne Symbol.
Alle mutmaßlich und tatsächlich abgelaufenen Cremes wurden entsorgt - die Creme in den Müll, die Tube in den gelben Sack. Teutonische Ordnung muß sein. Altes Körperöl in den Müll, der Glasbehälter in den Container.
Die Aktion ergab ordentlich Platz im Schrank und machte Lust auf weitere Touren.
Fortsetzung folgt!
Samstag, 3. Oktober 2009
Tag der Vereinnahmung
Vor zwanzig Jahren war daran noch nicht zu denken, auch wenn die Diktatur arg bröckelte. Wir sind in verschiedenen Städten an verschiedenen Tagen auf die Straße gegangen...also nicht nur montags...und es wurden mehr und mehr und mehr, so daß die Gefängnisse nicht mehr ausgereicht hätten, um uns alle aufzunehmen.
Dieses Gefühl des friedlichen Demonstrierens läßt sich kaum beschreiben...die hilflosen Trenchcoat-Spitzel zwischen uns...die stillschweigende Übereinkunft vieler, die sich gar nicht kannten...wowgh.
Wenn ich dann heute manchmal Demos in den Medien sehe, wo manche nur hingehen, um irgendetwas kaputtzumachen oder irgendjemand zusammenzuschlagen - die Typen sollten sich von uns mal eine fette Scheibe abschneiden.
Was die oben erwähnte Vereinnahmung angeht - wir hatten viele Träume davon, wie das Leben nach der Diktatur aussehen könnte. Stattdessen bekamen wir ein anderes System übergestülpt und mußten damit klarkommen. Ich bin keine Ostalgikerin, die die DEDEER zurückhaben will, und auch kein Jammer-Ossi. Ich versuche mir nur manchmal vorzustellen, wie es gelaufen wäre, wenn die Vereinnahmung nicht so total gewesen wäre...
Ein Prost auf die Freiheit, daß ich das hier schreiben darf ohne in den Bau zu gehen!
Montag, 28. September 2009
Frau muß auch teilen können
An einem besonders schwärmigen Morgen habe ich in friedlicher Koexistenz mit etwa 9 Wespen gefrühstückt. Ich habe nicht nach ihnen geschlagen, und sie haben mich nicht gestochen.
Fünf von ihnen putzten einen leergegessenen Teller sauber, eine saß neben der Orangenmarmelade mit Bittermiene und eine setzte sich als echter Schokoholic mitten in den Nutellaklecks. Sie hatte große Mühe, aus diesem Schlammbad wieder herauszukommen und flog danach sofort davon. Zwei weitere wurden abtrünnig und inspizierten den Teller meiner Freundin.
Natürlich hingen genug Wespenfallen herum, aber der Köder war wohl weniger lecker als meine Mahlzeit.
Sonntag, 27. September 2009
Alles Inclusive
Mit nunmehr 48 Lenzen habe ich das erste Mal einen All-Inclusive-Urlaub gebucht (es gab in dem Hotel auch keine Halbpension, nur mal so am Rande) und war sehr neugierig auf meine "Jungfernreise".
Das leuchtend orange Armband prangte an allen Armen, mal links, mal rechts getragen - wie ein Zeichen eines Geheimclubs. Die Fortgeschrittenen waren versierte Esser und Trinker, es gab Einzelsieger in den Kategorien Trinken (der Preisträger wurde nachts im ionischen Meer unter lautem Hallo gekürt) und Essen (wer schafft mindestens vier Gänge bei drei Hauptmahlzeiten und plündert zwischendrin noch mehrmals das Kuchenbufet???).
Meine Reisefreundin und ich fielen unter die Amateure. Alles bei jeder Mahlzeit von jedem Gericht zu probieren ging über das Fassungsvermögen unserer Mägen, ganz zu schweigen von der Getränkeauswahl. Wir wählten meist Wein und verschmähten die Cocktails und Kurzen, um die Sinne nicht völlig zu vernebeln.
Die zwei alkoholfreien Cocktails waren sowas von süüüüüß, daß es bei einem Probierversuch blieb.
Und jetzt kommt das Wesentliche: Mineralwasser war exclusive! Du konntest also Cola, Fanta, Säfte...alles was süß ist und mehr Durst macht...in dich hineinschütten, aber mit Mineralwasser ein Prosit auf die Nüchternheit auszusprechen, erforderte den Einsatz der Urlaubskasse. Wasser in Krügen ohne Sprudel und Mineralien gab es natürlich zu den Mahlzeiten.
Also, wer Diäten haßt oder sich jeden Tag betrinken will oder für Eßwettbewerbe bzw. Trinkgelage trainieren muß oder wer kleine Kinder hat, die natürlich dauernd Eis essen möchten, ist bei All-Inclusive sehr gut aufgehoben. Wer die Hotelanlage nicht verlassen möchte oder kann, ebenfalls. Und natürlich besteht die Möglichkeit, nur Salate oder/und Obst zu essen und die Pfannkuchen, Waffeln, Spiegeleier, Nutellaschüssel, Kuchentabletts, Eistheke... links und rechts liegen und stehen zu lassen.
Fazit: Ein unerwünschtes Souvenirkilo mehr an der Hüfte, aber eine Woche super lecker gegessen, worauf auch immer ich Lust hatte.
Freitag, 11. September 2009
Am 11.9.2000
Ein Jahr später am 11.9. saß ich ahnungslos arbeitend an meinem Schreibtisch, als ein Kollege eine Mail schickte: ein Flugzeug ist in einen Tower des World Trade Centers gekracht.
Ziemlich makabrer Scherz! dachte ich und lief zum Fernseher, den wir in der Kundenhalle stehen haben.
Es war die nackte Wahrheit...und noch nicht das Ende des Katastrophentages.
Würde die ganze Welt zusammenstürzen wie die Türme? Würde es einen dritten Weltkrieg geben? Wie kann jemand so etwas tun?
Die Welt ist noch da...aber lange nicht in Sicherheit.
Mittwoch, 9. September 2009
Crashboomklatsch
Beim Waschen habe ich nach einer Vielzahl von gelungenen Waschgängen mit Papiertaschentüchern etwas Neues getestet: eine nagelneue, noch verpackte Slipeinlage! Hinterher war sie ausgepackt und natürlich nicht mehr einsetzbar, aber...Trommelwirbel...die Wäsche war nicht versaut. Einer Kollegin von mir ist es gelungen, dasselbe Experiment erfolgreicher durchzuführen - die Packung blieb zu! - Ich kann ja noch weiter üben...lol
Verklietscht habe ich dagegen den Boden für den Schüttelkuchen, den ich morgen meinen Kollegen als Urlaubsausstand servieren wollte. Also muß Plan B in Kraft treten - Besuch beim Bäcker. Das Handwerk will ja auch leben.
Montag, 31. August 2009
Freaky friday
Jetzt ist das freaky-Virus mutiert und hat die anderen Wochentage angesteckt, so daß wir momentan an einer freaky-week leiden.
Und es sind noch 9 Arbeitstage bis zur Rückkehr der "Heilerin". Aua.
Freitag, 28. August 2009
Berichtsgeschädigt
Seit ich an sehr trockenen Berichten und Handbuchkapiteln schreibe, geht mir meine kreative Ader flöten...
Ich kann nur hoffen, daß ich nach Abschluß von zwei weiteren Projekten dieser Art wieder "genese".
Was ich so zusammenkritzeln muß, ist weder spannend noch komisch und bunte Bilder gibts da auch nicht...
aber hier!
Freitag, 21. August 2009
Spürst du den Sand?
Mir scheint aber, ich bekomme nur die Mückenstiche mit, unter denen auch meine ältere Nichte leidet...gg*
Freitag, 14. August 2009
Flache Rate
Natürlich wird niemand gezwungen, sich volllaufen zu lassen - es stehen auch Antialloholika auf der Liste.
Bis jetzt ist bei solchen Ausflügen noch niemand ins Koma gefallen, aber das ist ja auch mehr ein teurer Teenagersport geworden.
Unter uns "Alten" gibt es genug Wassertrinker. Wir konsumieren nur nicht das aus dem Rhein...grins.
Dienstag, 11. August 2009
Ein Paket
Eine Kollegin von mir hat alte Inliner über und sie für den Weg meiner Schwester spontan gesponsert! Supi!
Die kamen ins Paket und dazu noch ein paar neue Regenjacken von mir für die Kinder, damit sie für den Herbst gerüstet sind. Quasi ein Care-Paket ohne Schokolade.
Habe ich tatsächlich mal nicht im Haus, weil ich mich nicht in Versuchung führen will.
Mal sehen, wann sie kreisübergreifend dahinflitzen kann...
Montag, 10. August 2009
Zur Hans-Sail in Tucancity
Hauptsache, frau kommt heil an und Auto auch. Wobei letzteres die befürchtete Erstschrame erhalten hat. Bei jedem neuen Auto habe ich am Anfang eine kleine Schramme fabriziert. Es geschah zweimal beim Garagenein- oder ausfahren und es traf immer die Kunststoff-Stoßstange. Als hätte ich es geahnt, wollte ich in Tucancity nicht in die Garage fahren. Hat aber nicht geholfen. Ich habe stattdessen eine rostige Tonne gestreift, in der wir Abfälle verbrennen, und da kein Kunststoff als Prellzone herhalten konnte, habe ich den Lack angerauht. Nun kann ich beruhigt Autofahren, die Erstschramme ist vollbracht. Yeah!
"Unser" Sail-Schiff - die SÖRLANDET aus dem Königreich Norwegen - hat uns dagegen schrammenfrei befördert. Nicht ganz sechs ruhige Sonnenstunden mit wenig Wind glitten wir auf der quallenreichen Ostsee dahin. Die sichere Küste klar vor Augen, versteht sich. Obwohl - zurückschwimmen wäre ziemlich weit gewesen. Und glibberig wegen der Quallen, äksbäks.
Aber alles lief gut und wir wieder in den Warnemünder Hafen ein. Schöööön...
Sail away bis nächstes Jahr zum 20. Jubiläum.
Mittwoch, 5. August 2009
Knetmasse..
Heute war sie arg erstaunt, wieso ich so verspannt bin?!? Mir fiel als Erklärung nur mein Monsterbericht ein, an dem ich seit zwei Wochen arbeite - wahrscheinlich total verkrampft auf den Bildschirm starrend. Sechzehn Seiten habe ich schon zusammengesammelt, aber ich peile die zwanzig an und wäre happy, wenn ich 25 schaffen könnte...Ansonsten bin ich kein Freund von Weitschweifigkeit, wenn sich etwas kurz ausdrücken läßt. Leider mochten die Wirtschaftsprüfer meinen kurzen (sechs Seiten in übersichtlicher Tabellenform) Bericht nicht, und nun arbeite ich an einem Megamonstererguß, daß mein Kopf nur so raucht.
Da fällt mir gerade ein, ich sollte einen Politiker um Ausformulier-Hilfe bitten - die ziehen doch alles in die Länge, damit man denkt, sie hätten etwas zu sagen. Wenn ich Politikerin wäre, würde ich das Blabla rigoros zusammenstreichen. Aber wahrscheinlich gibts da auch Prüfer, die etwas dagegen haben.
Wem ich die Weitschweifigkeit sonst noch verdanke? Der EU! Dann könnte die doch auch meine Massage bezahlen, wenn ich schon so unter einem Gesetz leiden muß...lol...
dazu müßte ich aber EU-Politiker bzw. -Beamter sein.
Verzichte dankend!
Montag, 3. August 2009
Freitag, 31. Juli 2009
Höhlenmalerei
Dienstag, 28. Juli 2009
Perspektiven
Es war einmal ein ehemaliger Mitschüler eines Mädchens, das lange Zeit vegetarisch lebte und auch sonst auf freundschaftlichem Fuß mit Tieren stand. Ob mit allen weiß die Autorin nicht so genau....Die Jahre gingen ins Land, und Kraft väterlichen Geizes durfte nicht via Sabbatical vor dem Studium die Welt erforscht werden. Also suchte sich das inzwischen schon abtrünnige Vegetariergirl einen Studienplatz nach seinem Geschmack: Tierwissenschaften. Da kann frau oder man zum Beispiel Förster werden. Und wenn man die Pferdewissenschaften dazunimmt, vielleicht der Privattrainer von Tina Onassis oder so.
Die tierische Perspektive änderte sich auch, wie der Mitschüler nun erfahren mußte. Zu einer Party der Försterin in spe eingeladen, erwartete ihn am Morgen danach eine Pulp-Fiction-Szenerie: Er öffnete die Badezimmertür und fand zwei Studentinnen damit beschäftigt, in der Dusche ganz waidgerecht ein Reh zu zerlegen. Alles war natürlich voller Blut, was man nach einer durchfeierten Nacht bestimmt gut ansehen kann, sfg* Jedenfalls atmete er tief durch und schloß die Badtür wieder - möglicherweise auch in umgekehrter Reihenfolge - und rief leicht verstört seinen Kumpel an, der in einer anderen Wohnung genächtigt hatte: "Äh, darf ich bei dir duschen?"
So ist das, wenn frau oder man plötzlich den richtigen Berufszweig findet und Dinge tut, die früher unmöglich gewesen wären - z.B. einen schönen Braten aus dem selbst zerlegten Reh zuzubereiten.
Guten Appetit!
PS: Besser ein Reh als einen Mann zerlegen, nicht wahr? (Mein Dank für diesen alten Kommentar geht an S.)
2. PS: Zweiter Kommentar: Bäääääähhhhhhh!
Montag, 27. Juli 2009
Dialekt
Frau hat ihn oder nicht. Mann auch.
Endlich, endlich habe ich es geschafft, mir einen Termin bei einer schlauen Frau vom Amt für die Klärung meines Rentenkontos zu besorgen. Allein sieht man ja bei den Formularen ziemlich verwirrt aus. Wir redeten über dies und das, was ich so mitbringen soll, wobei auch zur Sprache kam, daß ich aus der ehemaligen DDR stamme. Zwei Sätze später kommt die verblüffte Frage: "Aber sie sprechen ja gar keinen Dialekt?!" Ich erkläre ihr lachend, daß die Gerüchte, daß alle Bewohner des - Achtung, Amtssprache! - Beitrittsgebietes sächsisch sprechen, maßlos übertrieben sind. Schließlich gibt es auch Berliner (icke dette kieke ma), Anhaltiner, Arzgebirgler (Vugelbeerbaam...) Fischköppe...und und und...
Schuld ist das Fernsehen - wenn irgendwo ein Ostdeutscher in einem Westfilm mitspielte, kam er aus Sachsen. Selbst bei James Bond ist der - wie üblich leicht durchgeknallte - Wissenschaftler aus Ostdeutschland ein Sachse. Logisch, daß das Gerücht nicht totzukriegen ist. Wer möchte schon den Agenten ihrer Majestät Lügen strafen?!?
Ei verbibbscht!
Samstag, 18. Juli 2009
Beta-Blogger oder was?
U.a. wurde behauptet, daß der einfache deutsche Blogger unpolitisch ist und in den Ferien/im Urlaub die Bloggeraktivitäten einstellt. Erwischt! Ich nehme in den Urlaub immer noch mein gutes altes Notizbuch mit.
Da ich politisches Blablabla hasse (wurde in der DDR genug damit zugetextet), werde ich hier auch keine Parteien bewerten oder die Inhalte ihrer Programme aufdröseln.
Zwei von zehn Vorurteilen treffen also auf mich zu.
Ein weiteres ebenfalls - ich verdiene mit diesem Blog kein Geld. Es ist einfach mein Freizeitvergnügen, hier aus meinem chaotischen Leben zu berichten. Ich sehe das quasi als Fortsetzungsroman zum Üben an, bevor ich eines fernen Tages mein erstes Buch veröffentlichen werde. Hoffentlich werden zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch Bücher gedruckt, umpf.
Ich bin also kein Alpha-Blogger (vermutlich Politik oder Wirtschaft) und als Neuling sicher auch noch kein Beta-Blogger, aber ich arbeite mich gern vom letzten griechischen Buchstaben hoch, grins.
Donnerstag, 16. Juli 2009
Schachzüge
Er hatte das Glück, sich in den Teil Deutschlands durchschlagen zu können, den die westlichen Allierten besetzt hatten. Andernfalls hätte er seine Frau nie getroffen und mit ihr nicht die goldene Hochzeit feiern können...
Meine Freundin und ich - obwohl lange nach Ende des Krieges im Jahr 1961 geboren - sind in gewisser Weise auch "Kriegsfolgen". Ihre Mutter wurde in Dresden ausgebombt und konnte sich retten und somit weiterleben. Meine damals fünfjährige Mutter war in einem zugenagelten Deportationszug aus der heutigen Tschechei und landete mit ihrer Familie in der Sowjetzone, aus der später die DDR wurde. Kurzfristig stand dieser Zug in Stuttgart! Ich hätte also - dann natürlich in anderer genetischer Zusammensetzung - auch im Westen geboren werden können.
Wer weiß, was dann aus mir geworden wäre...
Dienstag, 14. Juli 2009
Passt nicht...
Nachdem ich endlich meinen Brieföffnungsdolch ausgebuddelt hatte, konnte ich die doppelte Absage lesen - meine Gewebemerkmale passen leider nicht. Also habe ich keinen genetischen Zwilling, dem ich helfen kann. Schade.
Meine für mich unverständliche genetische Zahlenkombination kann ich mir nun doppelt einrahmen - keine Ahnung, ob ich mit Absicht oder aus Versehen zweimal angeschrieben worden bin.
Montag, 13. Juli 2009
Blondsein 2
Anders als bei Schneewittchen gab der Badezimmerspiegel auch keine Kommentare von sich.
Das erledigten dann in den nächsten Tagen und Wochen meine Kollegen und Verwandten. Meine Mutter war z.B. wie vom Donner gerührt, ein angeheirateter Cousin hätte mir beinah im Beisein seiner Gattin einen Antrag gemacht (okay, er war sehr angeheitert...), auf Arbeit wurde zum Glück meine Intelligenz nicht in Frage gestellt (was einem als Blondine dann schon passieren kann...)...
Die Männerwelt hat sich von meiner neuen Haarfarbe übrigens nicht zum verstärkten Balzen animieren lassen - schätzungsweise dank inflationär dummer Blondinen wie Paris H. & Co.
"Blond sein muß man aushalten können..." sagt Elle alias Reese Witherspoon in "Natürlich blond!"
Da ich als Kind in echt skandinavisch blond war, habe ich die Zeit als reine Retro-Blondine gut überstanden und bin bei der Strähnchenfarbe geblieben. Zu meinem normalen Straßenköterblond (Erbmasse väterlicherseits) kann ich immer noch zurückkehren...wenn ich es will.
Blondsein 1
Vor vier Jahren hatte ich ein Zurück-in-die-Kindheit-deja vu: ich war komplett erblondet dank eines Mistverständnisses (so nenne ich das, wenn Leute aneinander vorbeireden, aber jeder denkt, der andere hätte ihn verstanden...) !!!
Ich hatte in einer Zeitung ein Foto von einer Frisur gefunden, von der ich dachte, daß sie mir stehen würde. Meine Friseurin stimmte dem zu und befand auch meine Haarstruktur für passend - manche Schnitte funktionieren bei feinem Haar ja nicht. Außerdem wollte ich neue Strähnchen.
Was ich nicht bedacht hatte - die Dame auf dem Foto war nicht wirklich gesträhnt, sondern mehr ganz blond...
So wurde mein Kopf bearbeitet und ich vertiefte mich in die üblichen Klatsch- und Tratschzeitungen.
Sagen wir mal, die Strähnchen wurden sehr dicht gesetzt - wegen des Beispielfotos - aber die Farbe war dann eher gelbstichig im ersten Versuch.
Ich hatte den ersten Gelb-Schock noch in der Miene (man stelle sich einen Gesichtsakt a la Oliver Hardy vor, wenn Stan Laurel gerade mal wieder etwas Unglaubliches getan hat...), da machten "wir" eine Silberspülung.
Hat gewirkt. Das Gelb war weg. Geringfügige Korrektur des Gesichtsaktes...
Nun waren aber auch alle Haare inclusive Ansatz schön platinblond. Nicht ganz wie bei einem der berühmtesten Blondschöpfe der Hollywoodgeschichte - Jean Harlow - aber schon sehr nah dran.
Es ist ein Kreuz
Eine Bekannte meiner Mutter, mit der ich eine lange Feindschaft oder besser Vollantipathie pflege, hat überraschend geerbt und kann es sich nun leisten, ihre riesigen Fettdepots im Gegenwert von 5000 Euro minimieren zu lassen. So geht Abnehmen natürlich schneller, aber ich habe nicht das Geld dafür über und würde es, wenn ja, auch nicht machen lassen.
Meine Schwester hingegen würde, sofern die nötigen Moneten vorhanden wären, ihre durch langes Stillen geschrumpften A-Körbchen wieder in B-Körbchen umtauschen.
Wir haben dann heute im Büro darüber diskutiert, ob man Brüste durch Umschichtung von Bauchfett modellieren könnte...Da sagte eine Kollegin:"Ich möchte gar nicht meinen ganzen überflüssigen Bauch als Busen haben! Der wäre doch viel zu groß!"
Schallendes Gelächter und dazu hüpfende Bäuche folgten...gg*
Mittwoch, 8. Juli 2009
Boaheyeeeey
Heute habe ich schon wichtige aber überflüssig gewordene Dokumente durch den Schredder gejagt, damit das Lesen für Interessierte etwas kniffliger wird.
Das schlechte Wetter (schauerartiges Strippenregnen mit Windböen) hat mich vom Einkaufen abgehalten, aber im Gefrierfach fand ich noch ein passendes Abendmenue mit Eisenstatus. Jippie!
Der Spülmaschine muß ich nicht unter die Arme greifen, die arbeitet allein. Aber ausräumen nach Abkühlung muß noch drin sein...später.
Hoffentlich bleibt mir der Anfall noch ein paar Tage erhalten...kam so plötzlich wie eine Erkältung, weiß auch nicht, wo ich mich angesteckt habe...gg*
Dienstag, 7. Juli 2009
Der König ist ...

nein, nicht tot, er hat nur seine Zweijahresregentschaft hinter sich gebracht. Der neue König vom Schützenverein von Tucanville hat die Thronbürde auf sich genommen und wird durch die Kosten des Amtes hoffentlich nicht vom Adler auf den Geier kommen.
Das Feuerwerk, das letzte Nacht für Vogelflucht und bunte Farben über dem Stadtpark sorgte, konnte ich gut von meinem Wohnzimmerfenster aus verfolgen.
Wieso ich mich nicht unters feiernde Volk gemischt habe? Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Mein privates völlig papierloses Büro (HAHAHAHAHA) mußte dringend sortiert werden, um für das alljährliche Grauen der Steuererklärung gewappnet zu sein. Da kann frau sich nicht einfach dem Festwahn ergeben...in zwei Jahren findet sowieso wieder das gleiche Spektakel statt. Ähm...ja, und auch in zwei Jahren findet wieder ein Steuererklärungsmarathon statt. Irgendwas ist faul im Staate Tucanville...
Montag, 6. Juli 2009
Eisenschwer
Dem Tipp einer Mittänzerin folgend habe ich mir einen Topf Zuckerrübensirup gekauft. Da sollen 100 Gramm tatsächlich 164% der Tagesdosis an Eisen enthalten! Aber 100 Gramm schaffe ich wirklich nicht...nachher verklebt noch alles, gg*.
Da Eisen stopft, bin ich im Moment noch schwerer als sonst. Wie ich den gordischen Knoten löse, bei weiterer Eiseneinfuhr acht überschüssige Pfunde abzuwerfen, weiß ich noch nicht. Krieg ich aber raus...
Sonntag, 5. Juli 2009
So bitte nicht
Gestern abend war ich auf der beschaulichen Geburtstagsfeier einer Freundin. Da sich Petrus bereits am Freitag bei uns ausgetobt hatte, war der Abendhimmel klar, und wir konnten gemütlich draußen sitzen und schwatzen und essen (LÄCKÄRRR)und trinken.
Neben mir saßen zwei nette 60 Plus-Damen, die über das eine oder andere Pfund zuviel klagten. Nun, dieses Lied konnte ich mitsingen...
Zu späterer Stunde - eine magersüchtige Bekannte meiner Freundin und deren übergewichtiger Gatte hatten uns verlassen - waren wir übrigen am Tisch (Männer und Frauen) uns einig, daß wir lieber ein paar Pfund mehr mit uns rumschleppen als so dünne Arme und Beine zu haben...Nach langer Leugnung ihrer Krankheit hat sich die Bekannte vor sechs Wochen endlich in eine Klinik begeben - sie war kurz davor, künstlich ernährt zu werden!!! Die drei Kilo, die sie zugenommen haben soll, waren nicht wirklich zu sehen, aber wir alle hoffen, daß sie unseren Spaß und Genuß am Essen findet.
Es muß ja nicht gleich ins Gegenteil umschlagen.
Samstag, 4. Juli 2009
Upps...
Was soll ich sagen - wir bekamen mehr als den erwarteten Regen, dazu noch eine Hageleinlage und....genau, die Temperatur ging runter!
Ich werde den Leuten vom Schützenfestverein natürlich nicht sagen, daß ich dafür wunschtechnisch verantwortlich bin.
Bin ich ja auch nicht - hab ich vielleicht eine kombinierte Regen-Hagelmaschine? Na also!
Freitag, 3. Juli 2009
Halbzeit 2
Wir haben schon den Monatsdritten und drei von zwei Kalendern in meiner Wohnung zeigen noch Juni an. Okay, jetzt nicht mehr.
Der Kalender mit den schlauen Sprüchen für jeden Tag und gültig für alle Schaltjahre steht dagegen schon/noch auf dem 1. August. Womit geklärt wäre, daß ich es mit Kalendern nicht so habe.
Auf Arbeit ist der jeweilige Tag im Kalender immer schön rot eingerahmt, da ist die Sache einfach. Es sei denn, ich bin dran mit dem Weiterschieben des roten Kästchens...gg*
Im Untertitel meines Blogs oute ich mich als chaotischen Reisevogel, der wahrscheinlich niemals Disziplin lernen wird. Was - wie ich bei gründlicher Netzrecherche erfahren durfte - nur dann ein Problem ist, wenn man einen Plan hat. Wer also keinen Lebens-, Liebes-, Reichtums-....plan hat, der darf ruhig chaotisch-zerstreut vor sich hinleben. JAAAAAAAAAAAAAAAAA!
In der ersten Halbzeit dieses Jahres habe ich allerdings unspontan entschieden, daß eine gewisse Ordnung in mein Leben einkehren muss. Ich brauche also einen Plan, und dann motiviere ich mich damit für die Erlernung der Grundregeln der Disziplin.
Genau!
Mittwoch, 1. Juli 2009
Halbzeit 1
Aber es gibt doch Sachen, an die ich mich erinnere. Mein dreizehn Lenze alter Opel wurde bockig auf seine 215.000km und zwang mich förmlich zur Verschrottung. Ich wollte ihn echt noch behalten, selber schuld, daß er nun platt ist. Dank eines auflagengerecht angeschafften neuen Vehikels mit aktuell immer noch polnischer Gebrauchsanweisung (ich verstehe nur Uwaga - Achtung - und sonst Bahnhof...) bekam ich die Abwrackprämie. Jubelschreie meines Kontos können als download erworben werden, gg*
Fortsetzung folgt...
Sonntag, 28. Juni 2009
Die Ferrum-Diät
Da die Folgen des Eisenmangels jetzt langsam aber gründlich meinen Alltag behindern - ich bin ständig müde, vergesse immer mehr als ich mir merke, habe null Lust auf irgendwas....- habe ich mich entschieden, meine Eisenaufnahme zu maximieren. Morgens Steak, mittags Steak, abends Steak!
Ähh....neee....Dank gründlicher Recherche weiß ich, daß wir Säugetiere am besten das zweiwertige Eisen aus Fleisch aufnehmen können, außerdem noch das aus geräuchertem Rotbarsch, aus Eiern, aus Salzhering und aus Zander. Dann gibts noch jede Menge schlechter verwertbares dreiwertiges Eisen in Sauerteigbrot, diversen Vollkornprodukten, in Petersilie, Karotten, grünen Erbsen, Heidelbeeren etc. pp. Die Liste ist sehr lang, so daß frau fast auf nichts, was sie mag, verzichten muß. Und es gibt reichlich Alternativen zum ekligen Spinat!
Der große Haken: Kaffee, Tee, Milch, Kakao, Cola und mein geliebter Rotwein hemmen die Eisenaufnahme. Weitere Killer sind Schokolade (Jammerjammerjammer), Knoblauch, Zwiebeln (wie jetzt - Steak ohne???) und bestimmte Joghurt-Bindemittel, womit ein paar Grillsoßen ausscheiden. Zwischen den Eisenhemmern und dem Eisenfuttern sollten zwei bis drei Stunden liegen.
Diese Dinge zu beachten ist viel schwieriger als eisenreiche Lebensmittel zu futtern.
Rübenkraut wurde mir übrigens auch empfohlen - für nicht Eingeweihte Sirup aus Zuckerrüben oder eben saap.
PS: Damit die Diät auch wirkt, darf ich natürlich bis auf weiteres kein Blut spenden...bei meinen schlechten Werten hätten sie mich ohnehin nach Hause geschickt.
Freitag, 26. Juni 2009
Wenn Idole uns verlassen
Frau mag die Musik dieses Stars, mann begeistert sich für jenen Torschußexperten, sie will auch so eine Wespentaille, er unbedingt das Sixpack. Gelegentlich heiraten Fan und Star (siehe Mr. 105-Jahre-Jopie), im Extremfall werden aus Fans Stalker und im Normalfall findet mann/frau sein/ihr Glück mit einem Nicht-Star.
So verlassen wir unsere Idole oder wir bewahren uns ein wenig Restschwärmerei im Alltag.
Manchmal ist es aber das Idol, das uns verläßt - durch Krankheit, einen Unfall oder durch das schlichte Beenden der Karriere.
Da ich gestern kaum im Netz war, erfuhr ich erst heute vom Tod eines ehemaligen Engels - Farah Fawcett - und vom Sterben des King of Pop Michael Jackson. Beide waren nie meine persönlichen Idole, aber ich kann den Schmerz der Fans nachvollziehen.
Gerade eben habe ich meine Schwester getröstet - seit Kindesbeinen eine Michael-Verehrerin. Sie hat ihre umfangreiche Postersammlung rausgekramt, das zerfledderte Moonwalk-Buch, das ich damals von einem Westbesuch mitgebracht hatte, Briefe von einem talentierten MJ-Double, kurz all die Erinnerungen an die aktive Fan-Zeit. Sie wußte gar nicht, daß sie noch soviel aufgehoben hatte.
Uns allen bleibt seine Musik, nach der auch ich immer gern getanzt habe...rest in peace, Michael. Es wird genug Leute geben, die aus Deinem Tod Kapital schlagen werden.
Mittwoch, 24. Juni 2009
Urlaubsnotizen Ischia 3
Da hilft nur noch mehr wandern oder/und die Muskulatur im Thermalpool entspannen...yeah!
Ein dickes Lob bekam ich für meine Trecking-Schuhe, mit denen ich den Vesuv bestiegen habe. Während hartgesottene Urlauber dem Vulkan mit Flipflops zu Leibe rückten. Was ihre Füße davon hielten, wurde nicht überliefert.
Übrigens bin ich eher die Flachlandwanderin, aber waagerecht kann man sich auf Ischia eher selten bewegen, irgendwie geht es immer bergrauf oder bergrunter.
Und keine Angst, der Vesuv befindet sich immer noch bei Neapel und nicht auf Ischia.
Urlaubsnotizen Ischia 2
Statt mir angesagt knalligen Nagellack zu kaufen, bin ich mit mattem Schimmer angereist. Ein sanftes Leuchten - wenn die Pupille sehr nah ist -, mein Gesicht hat aber selten Kontakt zu meinen Füßen, gg*
Rundherum glänzten die Nägel oder Krallen der älteren Damen in sündigem Rot oder in extrovertiertem Lila. Ich dümpelte unauffällig vor mich hin. Notiz an mich selbst: Urlaubs-to-do-Liste überarbeiten bzw. erstellen.
Ich habe es unterlassen, vorher abzunehmen. In die meisten Klamotten paßte ich vor und während des Urlaubs rein...hinterher...naja, alles Zuwachs an Muskelmasse. Hat viel mit Wandern und überhaupt nichts mit Pasta und Vino zu tun. Aber auch überhaupt nichts, großes Pfadfinderehrenwort.
Ich habe vergessen, mich daran zu erinnern, daß ich meine Walkingstöcker mitnehmen wollte. Als Bremsstäbe beim Bergrunterhüpfen wären sie gut einsetzbar gewesen...
Ergo, ich brauche mehr Geistesnahrung! ....such das Glas....
Dienstag, 23. Juni 2009
Urlaubsnotizen Ischia 1
Da ich ja immer noch laptoplos verreise(wie skandalös für eine Bloggerin!!!), habe ich meine Verbloggungsnotizen schriftlich festgehalten und kann nun aus dem blauen Buch schöpfen.
"Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch bizarreres und unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist."
Douglas Adams "Das Restaurant am Rande des Universums"
Es gibt Studien, die besagen, daß man im Urlaub verdummt, weil man seine grauen Zellen nicht so nutzt wie im Alltag. Ich finde, graue Zellen können auch mal Urlaub machen, und wieso muß man immer und überall alles wissen?!
Letztes Jahr hatten die beste Freundin von allen und ich den idealen Urlaub auf Ischia, und auch in der Wiederholung bleibt die Insel mein Paradies. Das faule Abhängen im Thermalpool befördert einen umgehend in eine andere Welt - im einleitenden Kapitel von "Per Anhalter durch die Galaxis" ist denn auch die Rede davon, daß es nicht nur ein Fehler war, von den Bäumen herunterzukommen, nein, schon das Meer zu verlassen war der größte Irrtum.
Um diesen Evolutionsfehler auszubügeln, fahren sehr viele Menschen gern ans Meer - ihre Ursprungsheimat!
Ich könnte mir theoretisch vorstellen, als Wal die Ozeane zu durchpflügen. Dementgegen steht die ungebrochene Jagdlust einiger Nationen, die kaum zu stoppen ist. Oder ich strande wegen menschlicher Störgeräusche an irgendeiner Küste und verende im Sand...
Da bleibe ich praktisch lieber ich und bin ein Miniwal im Pool! Die Störgeräusche (schnarchen...) lassen sich ausblenden, und statt einer Harpune bekommt frau höchstens mal einen Ball an den Kopf.
Früher
Wenn ich gaaaanz reich wäre, könnte ich mir natürlich einen gutaussehenden Assistenten mieten, der dann meinen ganzen Kram auf Vordermann bringen müßte. Wobei er natürlich nicht für mich entscheiden kann, was mir wichtig ist und was nicht...Aber zumindest hätte ich beim Aufräumen etwas Schönes im Blickfeld, gg*
Montag, 22. Juni 2009
Wanderer zwischen den Welten
Sonntag, 21. Juni 2009
With a little help
Disziplin
Ich weiß genau, daß ich dieses oder jenes UNBEDINGT machen müßte, aber mir fehlt die Disziplin, es auch wahrhaftig zu tun.
Um meinem chaotischen Selbst auf die Sprünge zu helfen, habe ich mir nach laaanger Überlegung das Buch "Simplify your life" von Werner Tiki Küstenmacher & Co. zugelegt. Zum Glück muß ich nicht mein lückenhaftes Englisch verbessern, um es lesen zu können - es ist eine deutschsprachige Ausgabe. Entrümple-dein-Leben-Artikel gab und gibt es natürlich auch in diversen anderen Zeitschriften, Internetartikeln etc. Ob das Buch die alleinseligmachende Wahrheit verkörpert, kann ich auch nicht sagen - ich will nur endlich irgendwo anfangen.
Samstag, 20. Juni 2009
Chance auf Rettung
Ansonsten fühle ich mich hier wie an einem ersten Schultag - neugierig auf die anderen Schüler...Das Fach sprich den Inhalt bestimme ich aber selbst.
Guten Tag alle miteinander!