Ich denke, jede(r) von uns hat in seinem Leben mindestens einen Star, Stern...den frau/mann einige Zeit (Minuten, Stunden, Jahre...) anhimmelt, bewundert, verehrt oder auch begehrt.
Frau mag die Musik dieses Stars, mann begeistert sich für jenen Torschußexperten, sie will auch so eine Wespentaille, er unbedingt das Sixpack. Gelegentlich heiraten Fan und Star (siehe Mr. 105-Jahre-Jopie), im Extremfall werden aus Fans Stalker und im Normalfall findet mann/frau sein/ihr Glück mit einem Nicht-Star.
So verlassen wir unsere Idole oder wir bewahren uns ein wenig Restschwärmerei im Alltag.
Manchmal ist es aber das Idol, das uns verläßt - durch Krankheit, einen Unfall oder durch das schlichte Beenden der Karriere.
Da ich gestern kaum im Netz war, erfuhr ich erst heute vom Tod eines ehemaligen Engels - Farah Fawcett - und vom Sterben des King of Pop Michael Jackson. Beide waren nie meine persönlichen Idole, aber ich kann den Schmerz der Fans nachvollziehen.
Gerade eben habe ich meine Schwester getröstet - seit Kindesbeinen eine Michael-Verehrerin. Sie hat ihre umfangreiche Postersammlung rausgekramt, das zerfledderte Moonwalk-Buch, das ich damals von einem Westbesuch mitgebracht hatte, Briefe von einem talentierten MJ-Double, kurz all die Erinnerungen an die aktive Fan-Zeit. Sie wußte gar nicht, daß sie noch soviel aufgehoben hatte.
Uns allen bleibt seine Musik, nach der auch ich immer gern getanzt habe...rest in peace, Michael. Es wird genug Leute geben, die aus Deinem Tod Kapital schlagen werden.
Freitag, 26. Juni 2009
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Du hast sicher recht, sie werden versuchen Kapital draus zu schlagen. Ich erinner mich als 9jährige den Film Ben gesehen zu haben, der Titelsong machte mir Gänehaut. Der Junde der es sang hab ich NIE als Michael Jackson erkannt - NIE; er hatte sich so vom Äusseren her geändert. Ja die Musik bleibt uns.
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