Samstag, 22. Mai 2010

Mit der Reibeisenstimme,

die ich am Mittwochmorgen beim Aufwachen an mir feststellte (durch einen kurzen Dialog mit mir selber, ha-ha), könnte ich wahrscheinlich viele Leute faszinieren. Frau denke an Zarah Leander, Bonnie Tyler, Lee Marvin...
Leider ist diese flüchtige Verruchtsheitsstimme (na, wieder zuviel Whisky und Zigaretten gestern abend???) nur der ultimative Einstieg zu einer richtig fetten Erkältung, schnief-röchel-schlapp...

Natürlich hält frau durch, solange die Arbeitswoche dauert, und ergibt sich dann erst der Krankheit. Ich bin prädestiniert dafür, meine Krankheiten in meiner Freizeit abzuhandeln. Wie günstig für meine jeweiligen Brötchengeber. Auch in der Schulzeit habe ich es geschafft, den Ziegenpeter - auch Mumps genannt - in den Ferien zu bekommen. Nur die Röteln haben sich nicht an diese Regel gehalten...

Ebenso natürlich weiß ich, dass andere KollegInnen mit dieser Rotznase gleich zu Hause geblieben wären.Ich habe zumindest aufs Tanzen und auf den morgigen Sangesauftritt verzichtet (eine Frau im Bass wäre natürlich auch was...)

Sonntag, 16. Mai 2010

Schnee haben wir

im Mai nicht mehr in Tucanville, aber kältemäßig scheint es manchmal so, also ob sich der Winter nicht verabschieden will.

Gestern haben wir im Garten eines Geburtstagskindes im Nieselregen stehend fünf Lieder gesungen. Bei Sonne hätte alles noch viel mehr Spaß gemacht. Dennoch war das durch Schlaganfall gehandicapte ehemalige Chormitglied sehr gerührt.
Anschließend wurden wir im trockenen Wohnzimmer gut für unseren Einsatz bewirtet, so daß ich in den Samstagabend mit einem winzigen Schwips gegangen bin. Daß er nicht groß wurde, lag nicht an der mangelnden Bereitschaft der Familie noch mehr einzuschenken, sondern an meinem Wunsch, noch etwas von dem Abend zu haben.