Samstag, 19. Dezember 2009

Normalerweise schlafe ich

bei offenem Fenster. Angesichts von ca. miesen 14 Grad Außentemperatur erschien es mir aber angebracht, von dieser Gewohnheit abzuweichen. Trotzdem bin ich nachts zweimal aufgewacht, weil ich Eisfüße hatte...bibber...
Tagsüber erwärmte sich die Welt dank der Sonne zunächst auf 12 Grad Minus, als ich von Tucanville nach Hamm zu meiner Verwandtschaft fuhr. Später waren es sogar nur 10 Grad Minus, super. Mein Onkel meinte scherzhaft, wieso alle von Klimaerwärmung reden, wenn wir solche Minusgrade bekommen.
Abends vor der Rückfahrt mußte ich natürlich die Scheiben freikratzen und habe am Anfang der Fahrt meine Fingerspitzen trotz Handschuhen nicht mehr gespürt.Also Heizung auf volle Pulle, und immer mal mit links oder rechts ans Lenkrad geklopft, bis ich wieder Gefühl in den Fingerspitzen hatte.
Die inzwischen wieder 14 Grad Minus habe ich dann benutzt, um den Inhalt meines Gefrierfachs auf den Balkon zu legen und den Kühlschrank abzutauen. So oft sackt das Thermometer in unseren Breitengraden ja wirklich nicht so tief nach unten.
Bevor ich schlafen gehe - diesmal mit einer Decke mehr - werde ich alles wieder in den Gefrierschrank zurückräumen.
Gut, daß Benzinautos erst ab Minus 66 Grad streiken...

1 Kommentar:

  1. Haha Gefrierfach abtauen - so ein praktischer Tucan. Ja die Temperaturen sind echt ungewöhnlich, grade auch für mich.

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